Triggerpunkt-Therapie
Ein überempfindlicher Herd in einem Muskel wird als Triggerpunkt bezeichnet. Er entsteht durch Überlastung eines Muskels, die zu einer anhaltenden Kontraktion (Anspannung) einzelner Sarkomere (ist die kleinste funktionelle Einheit der Muskulatur) führt.
Sobald man Druck auf den Triggerpunkt gibt, wird ein charakteristisch lokaler, druckempfindlicher Schmerz und ggf. ein Ausstrahlen des Schmerzes ausgelöst. Durch diesen Druck, den man z.B. mit dem Finger 10 Sekunden oder länger ausübt, werden die permanent kontrahierten (angespannten) Muskelfasern entspannt, was meist eine sofortige Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung bewirkt.
Ursachen:
Ausgangspunkt für Muskelüberlastungen können Stress, kleinste Schäden durch ständig wiederkehrende Bewegungen, Fehlernährung, hormonelle Störungen, Immobilität (Ruhigstellung von Körperteilen), Muskelschwäche, Krämpfe oder neurologische Schäden (Schädigungen einzelner Nervenwurzeln) sein. Auch eine Unterkühlung (z.B. zu dünne Kleider im Winter) kann zur Entwicklung von Triggerpunkten führen.
Diese Behandlung eignet sich somit bei lokal begrenzten Verhärtungen in der Muskulatur, von denen nicht selten übertragene Schmerzen ausgehen können. Das heisst, dass der spontane Schmerz nicht beim verantwortlichen Triggerpunkt lokalisiert sein muss.
Hier ein Beispiel:
Kopf- und Nackenschmerzen werden somit nicht selten durch Triggerpunkte im Trapezmuskel ausgelöst.
Ebenso können Triggerpunkte Verursacher von folgenden Beschwerden sein: